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Baïes - Das römische Atlantis | Dokumentarfilm | ARTE

Archäologen decken die versunkene römische Stadt Baiae vor Neapel auf, wo der vulkanische Bradyseismus das Land absinken ließ und antike Villen sowie Mosaike mehrere Meter unter Wasser brachte. Die Fundstätte zeigt, wie die Römer natürliche geothermische Quellen aus den Phlegräischen Feldern nutzten, um Bäder ohne künstliche Systeme zu heizen, während ihr hydraulischer Beton, hergestellt mit vulkanischem Puzzolan, Strukturen unter dem Meer aushärten ließ. Dieses Gebiet diente als Luxusresort für Kaiser und Senatoren, wobei der kaiserliche Palast von Julius Cäsar heute teilweise versunken und im modernen archäologischen Museum erhalten ist. Aktuelle Restaurierungsmaßnahmen beinhalten empfindliche Unterwasseroperationen zum Heben schwerer Steinblöcke und Reinigen von Mosaiken, was die einzigartigen geologischen Herausforderungen der Region hervorhebt.

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Die CRISPR-Cas9-Revolution ist im Gange

Die Technologie CRISPR-Cas9, die ursprünglich 1993 von Francisco Mojica bei Archaeen entdeckt wurde, fungiert als adaptives Immunsystem, das Fragmente viraler DNA speichert, um zukünftige Angriffe zu identifizieren und zu neutralisieren. Diese grundlegende Entdeckung entwickelte sich von einer biologischen Kuriosität im Jahr 1995 zum leistungsfähigsten Werkzeug der Genomeditierung in der Geschichte der modernen Medizin. Obwohl frühe wissenschaftliche Fachzeitschriften die Arbeiten von Mojica ablehnten, ermöglichte das Verständnis dieser repetitiven Sequenzen die Entwicklung revolutionärer Anwendungen für die Gentherapie. Der Einfluss dieser Technologie bemisst sich an ihrer Fähigkeit, das menschliche Genom mit beispielloser Präzision zu verändern, wodurch sich bedeutende therapeutische Perspektiven eröffnen, die gleichzeitig erhebliche ethische Kontroversen aufwerfen.